Sport als Jungbrunnen: Wie Bewegung den Alterungsprozess verlangsamen oder sogar umkehren kann
Dass Bewegung der Gesundheit guttut, und positiv zu unserem äußeren Erscheinungsbild beiträgt ist allgemein bekannt. Auch in den Blue Zones wurde regelmäßige Bewegung als einer der Faktoren isoliert, die zu der hohen Lebenserwartung der Menschen in diesen Zonen beiträgt. Zunächst einmal hilft Sport uns natürlich dabei schlank zu bleiben, da wir beim Sport treiben Kalorien verbrennen. Zudem trägt Sport zu einem tieferen Schlaf und besserem Stressmanagement bei, wie oben bereits erwähnt. Wie tiefgreifend die positiven Effekte von Sport tatsächlich sind, wird oft unterschätzt. Beim Sport wird zum Beispiel die Blutzirkulation angeregt, was dazu führt, dass mehr Sauerstoff und Nährstoffe an die Hautzellen gelangen. Das fördert eine gesunde und strahlende Haut. Zudem kann regelmäßiger Sport den Alterungsprozess verlangsamen und in bestimmten Bereichen sogar umkehren. Durch gezielte Bewegung kann sich der Körper biologisch betrachtet um bis zu fünfzehn Jahre verjüngen. Dies ist wissenschaftlich damit zu erklären, dass Sport die Telomeraktivität positiv beeinflusst – bekanntlich ein entscheidender Faktor für unser biologisches Alter. Damit ist Bewegung auch eine äußerst effektive Maßnahme zur Vorbeugung zahlreicher Erkrankungen, darunter Herz-Kreislauf-Probleme, Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes, Krebs, Osteoporose, Übergewicht sowie stressbedingte Belastungen wie Burnout. Schon 15 Minuten Bewegung pro Tag können das Risiko vorzeitig zu sterben um 14 % senken, während jede zusätzliche Viertelstunde das Risiko um weitere 4 % reduziert. Besonders aktive Menschen, die täglich rund 50 Minuten intensiven Sport treiben, können das Risiko sogar nahezu halbieren.
Bei der Wahl des richtigen Sportes für Sie selbst ist es zunächst einmal wichtig einen Sport zu wählen, der Ihnen Spaß macht, denn nur dann werden Sie den Sport auf Dauer regelmäßig ausführen. Im Allgemeinen ist jedoch ein Mix zwischen Kraft – und Ausdauertraining ideal. Vor allem Ausdauertraining steht in engem Zusammenhang mit der Reduzierung des biologischen Alters. Es trägt maßgeblich zur Erhaltung der Stoffwechselfunktion und der Leistungsfähigkeit des Organsystems bei, und soll die Telomeraktivität positiv beeinflussen. Ausdauersport umfasst zum Beispiel Fahrradfahren, Joggen, Skilanglauf oder Schwimmen. Auch Ballsportarten wie Tennis und Fußball bieten die positiven gesundheitlichen Vorteile des Ausdauersports. Allgemein wird zudem empfohlen mindestens zweimal pro Woche Krafttraining zu betreiben. Durch regelmäßiges Training bauen Sie Muskelmasse auf, was den Stoffwechsel ankurbelt und den Kalorienverbrauch auch in Ruhephasen erhöht. Gleichzeitig wird der Körperfettanteil reduziert, was zusätzliche gesundheitliche Vorteile mit sich bringt, wie ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und eine bessere Körperkomposition. Es gibt verschiedene Arten von Krafttraining: Manche trainieren mit dem eigenen Körpergewicht, andere nutzen schwere Gewichte im Fitnessstudio, während einige mit leichteren Gewichten zu Hause oder im Studio arbeiten. Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile, doch alle tragen effektiv zum Muskelaufbau bei und fördern die allgemeine Fitness.